Vom KI-Prototyp zum produktionsreifen System
Ihr habt mit Cursor, Lovable, v0 oder Bolt einen Prototyp gebaut? Wir prüfen, härten und entwickeln ihn weiter – sicher, skalierbar und wartbar.
Kurz erklärt
VibeCoding heißt: Software wird mit Hilfe von KI gebaut. Man beschreibt in normaler Sprache, was entstehen soll, und ein Werkzeug wie Cursor, GitHub Copilot, Lovable oder Bolt erzeugt daraus den Programmcode.
Das funktioniert erstaunlich gut – bis zu einem bestimmten Punkt. In wenigen Tagen entsteht etwas, das aussieht und sich anfühlt wie fertige Software. Bedienbar, hübsch, überzeugend in der Vorführung.
Der Unterschied zu einsatzfähiger Software liegt in dem, was man nicht sieht: Wer darf welche Daten sehen? Was passiert bei hundert gleichzeitigen Nutzern? Gibt es Sicherungen? Was, wenn jemand versucht, das System auszutricksen? Genau diese Fragen beantwortet ein KI-Prototyp meist nicht – und sie fallen erst auf, wenn echte Kundendaten im System liegen.
Unsere Unterstützung endet dabei nicht beim Prototyp. Wir prüfen genauso Anwendungen, die bereits produktiv laufen, und stehen eurem Team bei technischen Fragen zur Seite, die während der Weiterarbeit mit KI-Werkzeugen auftauchen – auch wenn ihr weiterhin selbst mit Cursor, Lovable oder Bolt weiterbaut.
Warum das für euch zählt
Immer mehr Unternehmen bauen sich kleine Anwendungen selbst – oft in der Fachabteilung, ohne die IT. Das ist grundsätzlich gut: Die Idee ist geprüft, der Bedarf real, und es wurde kein Budget für ein Konzept verbrannt, das niemand braucht.
Riskant wird es beim Übergang in den Alltag. Wenn eine selbst gebaute Anwendung plötzlich Kundendaten verarbeitet, Rechnungen erzeugt oder von zwanzig Leuten genutzt wird, gelten dieselben Anforderungen wie für gekaufte Software – Datenschutz, Nachvollziehbarkeit, Ausfallsicherheit.
Der Prototyp ist dabei kein Fehler, sondern ein Vorsprung. Er muss nur abgesichert werden, bevor er produktiv geht.
Leistungen in diesem Bereich
- Code Review (Architektur-, Skalierungs- und Sicherheitsaudit): Systematische Analyse von KI-generiertem Code auf Architekturschwächen, Skalierungsprobleme und Sicherheitslücken – mit priorisiertem Ergebnisbericht.
- Entwicklung zur Marktreife (MVP to Prod): Refactoring, Testabdeckung, Monitoring und eine belastbare Deployment-Pipeline inklusive Lasttests – damit aus dem MVP ein verlässliches Produkt wird.
- Security & Compliance Check: Security- und Compliance-Check für KI-Anwendungen: Schutz vor Token Leakage und Prompt Injection sowie Prüfung anhand der OWASP Top 10.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, ob mein KI-generierter Prototyp geprüft werden sollte?
Sobald echte Kundendaten hineinfließen, mehrere Personen gleichzeitig arbeiten oder Zahlungen verarbeitet werden, lohnt sich eine Prüfung. Typische Warnsignale sind eine fehlende echte Benutzeranmeldung, kein Backup und ein Zugangsschlüssel, der offen im Programmcode sichtbar ist.
Was ist VibeCoding einfach erklärt?
Software mit Hilfe von KI erstellen, indem man beschreibt, was man haben will, statt selbst zu programmieren. Das führt sehr schnell zu funktionierenden Prototypen – aber nicht automatisch zu Software, die sicher, belastbar und wartbar ist.
Müssen wir unseren selbst gebauten Prototyp wegwerfen?
In den allermeisten Fällen nicht. Wir prüfen, welche Teile tragfähig sind und was ergänzt werden muss. Meist ist der Prototyp eine gute Grundlage, weil Idee und Bedienung bereits erprobt sind.
Woran erkennen wir, dass eine selbst gebaute Anwendung nicht produktionsreif ist?
Typische Anzeichen: Es gibt keine echte Benutzeranmeldung, alle sehen alle Daten, es existiert keine Sicherung, niemand hat je einen Fehlerfall getestet und Änderungen werden direkt am laufenden System gemacht.
Was kostet eine Prüfung unseres Prototyps?
Das hängt von Größe und Zustand ab und wird nach Aufwand abgerechnet. Nach einer kurzen Sichtung nennen wir einen realistischen Rahmen für die Prüfung, bevor wir anfangen.
Wie lange dauert es, bis daraus ein einsatzfähiges System wird?
Die Prüfung selbst liegt meist im Bereich weniger Tage. Die anschließende Absicherung reicht von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten, je nachdem, was fehlt.
Dürfen unsere Mitarbeitenden weiter mit KI-Werkzeugen arbeiten?
Aus unserer Sicht ja – mit klaren Regeln, welche Daten verwendet werden dürfen und ab wann die IT einbezogen wird. Verbote führen erfahrungsgemäß nur dazu, dass es unbemerkt trotzdem passiert.