Datenbanken: modelliert, migriert, performant

Datenmodellierung und Betrieb von PostgreSQL, MySQL, MongoDB und Redis – inklusive Migrationen und Performance-Tuning bestehender Systeme.

Kurz erklärt

Eine Datenbank ist der Ort, an dem eine Anwendung ihre Daten dauerhaft speichert – Kunden, Aufträge, Artikel, Termine. Man kann sie sich als sehr großen, sehr strengen Aktenschrank vorstellen: Jede Information hat einen festen Platz und feste Regeln.

Das Datenmodell legt fest, wie diese Informationen zusammenhängen: dass ein Auftrag zu genau einem Kunden gehört, dass eine Rechnung mehrere Positionen hat. Wird das sauber angelegt, lässt sich die Software später leicht erweitern. Wird es unsauber angelegt, wird jede neue Funktion teurer als die letzte.

Verbreitete Systeme sind PostgreSQL, MySQL und der Microsoft SQL Server. Sie unterscheiden sich in Details, nicht im Grundprinzip.

Warum das für euch zählt

Wenn eine Anwendung im Lauf der Jahre langsamer wird, liegt es sehr oft an der Datenbank – und fast nie daran, dass ein größerer Server nötig wäre. Meistens fehlt an einer Stelle eine Sortierhilfe, und eine einzelne Abfrage durchsucht bei jedem Klick den kompletten Datenbestand.

Der zweite typische Fall im Mittelstand: gewachsene Datenbestände. Nach einer Übernahme, einem Systemwechsel oder Jahren mit zwei parallelen Listen gibt es denselben Kunden dreimal in verschiedenen Schreibweisen. Jede Auswertung darauf ist wertlos.

Beides lässt sich gezielt reparieren, meist deutlich günstiger als ein Neubau.

Unsere Leistungen

Das leisten wir:

  • Datenmodellierung für neue Anwendungen, von der fachlichen Struktur bis zum Schema
  • Betrieb und Optimierung von PostgreSQL, MySQL, MongoDB und Redis
  • Migrationen: Wechsel des Datenbanksystems, Zusammenführung getrennter Datenbestände, Umzug in die Cloud
  • Performance-Tuning bestehender Systeme: Indexstrategie, Query-Optimierung, Caching
  • Backup- und Wiederherstellungskonzepte, die auch getestet werden

Gerade bei gewachsenen Systemen lohnt sich oft eine gezielte Optimierung mehr als ein Neubau. Wir schauen uns zuerst an, wo die tatsächlichen Engpässe liegen, statt pauschal auf mehr Rechenleistung zu setzen.

Abrechnung nach Aufwand (Stunden- oder Tagessatz).

Beispiele

  • 1Eine Auswertung, die vorher mehrere Minuten brauchte und deshalb kaum genutzt wurde, läuft nach gezielter Optimierung in unter einer Sekunde.
  • 2Nach dem Zusammenschluss zweier Standorte werden die Kundenbestände zusammengeführt und Dubletten bereinigt – der Vertrieb arbeitet erstmals mit einer Liste.
  • 3Ein Betrieb bekommt ein Sicherungskonzept, bei dem die Wiederherstellung tatsächlich getestet wurde, statt sich auf ein Backup zu verlassen, das nie geprüft wurde.
  • 4Ein Bürgeramt bereinigt seine Melderegister-Datenbank, in der derselbe Bürger durch Umzüge und Namensänderungen mehrfach angelegt war.
  • 5Eine Arztpraxis lässt ihre Patientendatenbank technisch absichern und beschleunigen, nachdem die Terminübersicht bei vielen gleichzeitigen Zugriffen spürbar langsamer wurde.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, dass unsere Datenbank professionelle Betreuung braucht?

Typische Anzeichen sind spürbar langsamere Auswertungen bei wachsender Datenmenge, Kundendaten, die mehrfach im System stehen, und ein Backup, dessen Wiederherstellung nie getestet wurde. Jedes dieser Anzeichen allein rechtfertigt schon eine genauere Prüfung.

Mit welchen Datenbanksystemen arbeitet ihr?

Vor allem mit PostgreSQL, MySQL, MongoDB und Redis, ebenso mit dem Microsoft SQL Server. Welches System passt, hängt von eurer bestehenden Systemlandschaft und den Anforderungen an Skalierung und Datenstruktur ab.

Unsere Software ist langsam geworden – woran liegt das?

In den meisten Fällen an einzelnen Datenbankabfragen, die mit wachsender Datenmenge nicht mehr mitkommen. Wir messen zuerst, wo die Zeit tatsächlich verloren geht, statt pauschal größere Hardware zu empfehlen.

Was kostet es, eine bestehende Datenbank zu optimieren?

Deutlich weniger als ein Neubau. Häufig genügen wenige Tage Analyse und gezielte Anpassungen, um spürbare Verbesserungen zu erreichen. Den Rahmen nennen wir nach einer ersten Sichtung.

Wir haben Kundendaten doppelt und dreifach. Lässt sich das bereinigen?

Ja. Wir führen zusammen, was zusammengehört, und legen Regeln fest, damit neue Dubletten gar nicht erst entstehen. Vor der Übernahme prüft ihr das Ergebnis an Stichproben.

Kann ein Umzug der Datenbank im laufenden Betrieb passieren?

In der Regel ja, mit Vorbereitung, Testlauf und einem Plan für den Rückweg. Meist genügt ein kurzes Zeitfenster am Wochenende oder abends für die endgültige Umschaltung.

Wie oft sollten Backups gemacht und geprüft werden?

Gesichert wird typischerweise täglich, oft zusätzlich mehrmals am Tag. Wichtiger als die Häufigkeit ist der Test: Ein Backup, dessen Wiederherstellung nie ausprobiert wurde, ist keine Sicherheit.

Brauchen wir dafür eine eigene IT-Abteilung?

Nein. Wir richten Betrieb, Sicherung und Überwachung so ein, dass sie ohne tägliche Aufmerksamkeit laufen, und übernehmen auf Wunsch die Betreuung.