Unser Technologie-Stack – und warum wir ihn wählen
TypeScript, React, Next.js, Python, Go und Java/Kotlin: Womit wir arbeiten – und warum wir Technologie am Anwendungsfall ausrichten, nicht am Trend.
Kurz erklärt
Programmiersprachen sind die Sprachen, in denen Software geschrieben wird. Ein Framework ist ein Baukasten dazu, der wiederkehrende Aufgaben schon fertig mitbringt – Anmeldung, Benutzerverwaltung, Datenbankzugriff.
Grob unterscheidet man zwei Bereiche: Das Frontend ist alles, was ihr im Browser seht und bedient. Dafür sind HTML (die Struktur einer Seite), CSS (das Aussehen) und JavaScript beziehungsweise TypeScript (die Funktionen) zuständig. Das Backend ist der unsichtbare Teil, der Daten speichert und Regeln ausführt. Hier kommen PHP, Python, Java, C# oder Go zum Einsatz.
Welche Sprache verwendet wird, merkt ihr im Betrieb nicht. Wichtig wird sie erst, wenn jemand die Software später betreuen oder erweitern soll.
Warum das für euch zählt
Die Technologiewahl ist eine Entscheidung für Jahre. Sie bestimmt, wie leicht sich Änderungen umsetzen lassen, wie viele Entwickler dafür verfügbar sind und was passiert, wenn ihr den Dienstleister wechselt.
Für den Mittelstand ist vor allem der letzte Punkt entscheidend. Software in einer verbreiteten Sprache kann jeder qualifizierte Entwickler übernehmen. Software in einer exotischen Nischentechnologie bindet euch an denjenigen, der sie gebaut hat – und das merkt man erst, wenn man wechseln will.
Deshalb legen wir diese Wahl offen und begründen sie, statt sie nebenbei zu treffen.
Unsere Leistungen
Womit wir arbeiten:
Frontend (was Nutzer sehen)
- HTML und CSS als Grundlage jeder Weboberfläche
- JavaScript und TypeScript, meist mit React oder Next.js
- Responsive Umsetzung für Desktop, Tablet und Smartphone
Backend (was im Hintergrund läuft)
- PHP – für WordPress, TYPO3 und Anwendungen mit Laravel oder Symfony
- Python – mit Django oder FastAPI, besonders bei datenintensiven Anwendungen und KI-Anbindung
- Java und Kotlin – mit Spring Boot, auch für native Android-Entwicklung
- C# und .NET – naheliegend in Microsoft-geprägten Umgebungen
- Go – für Dienste mit hoher Last und knappen Antwortzeiten
- SQL für Datenbankabfragen, unabhängig von der gewählten Sprache
Mobile
- Swift für iOS, Kotlin für Android, alternativ plattformübergreifende Umsetzung
Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von euren bestehenden Systemen ab, vom Know-how auf eurer Seite und davon, wer die Software später betreut. Diese Abwägung machen wir vor Projektstart transparent.
Abrechnung nach Aufwand (Stunden- oder Tagessatz).
Beispiele
- 1Ein Unternehmen mit bestehender Windows-Landschaft bekommt eine Erweiterung in C#, weil die interne IT damit umgehen kann und keine neue Technologie lernen muss.
- 2Ein Betrieb mit TYPO3-Website erhält eine Erweiterung in PHP, statt eine zweite Technologie ins Haus zu holen.
- 3Für eine Anwendung mit vielen Auswertungen fällt die Wahl auf Python, weil sich Datenverarbeitung und spätere KI-Anbindung im selben Umfeld abbilden lassen.
- 4Ein Statikbüro bekommt ein internes Auswertungstool in Python, weil sich damit auch künftige Berechnungsmodelle gut erweitern lassen.
- 5Ein Bürgeramt erhält ein Formularsystem auf Basis verbreiteter Webtechnologien, damit auch in einigen Jahren noch Entwickler dafür zu finden sind.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, ob eine Softwareagentur die richtige Technologie für uns wählt?
Eine gute Agentur begründet die Technologiewahl mit eurer bestehenden Systemlandschaft und der Verfügbarkeit von Entwicklern – nicht mit dem, was sie selbst am liebsten programmiert. Skepsis ist angebracht, wenn ausschließlich eine exotische Nischentechnologie vorgeschlagen wird.
Welche Programmiersprachen setzt ihr ein?
Im Frontend HTML, CSS, JavaScript und TypeScript, meist mit React oder Next.js. Im Backend arbeiten wir mit PHP (unter anderem für WordPress, TYPO3, Laravel und Symfony), Python (Django, FastAPI), Java und Kotlin (Spring Boot), C# im .NET-Umfeld sowie Go für besonders leistungskritische Dienste.
Spielt es für uns eine Rolle, welche Sprache verwendet wird?
Im täglichen Betrieb nicht. Wichtig wird es, wenn eure IT die Anwendung später selbst betreuen soll oder wenn ihr den Dienstleister wechselt – dann entscheidet die Verbreitung der Technologie darüber, wie leicht ihr jemanden findet.
Können wir uns eine bestimmte Technologie wünschen?
Ja, und es ist ein gutes Argument, wenn eure IT damit bereits arbeitet. Wenn wir eine andere Wahl für sinnvoller halten, sagen wir das mit Begründung – entscheiden tut ihr.
Was ist der Unterschied zwischen Frontend und Backend?
Das Frontend ist die Oberfläche, mit der Nutzer arbeiten. Das Backend läuft im Hintergrund, speichert die Daten und führt die Regeln aus. Die meisten Anwendungen brauchen beides, manchmal von unterschiedlichen Spezialisten gebaut.
Arbeitet ihr auch mit Baukästen ohne Programmierung?
Für Automatisierungen ja, dort setzen wir Werkzeuge wie n8n oder Make.com ein. Für zentrale Anwendungen raten wir meist ab, weil Anpassbarkeit und Datenhoheit begrenzt bleiben und die Kosten mit der Nutzung steigen.
Was passiert, wenn eine Technologie veraltet?
Deshalb setzen wir auf etablierte Sprachen mit großer Verbreitung. Für den Fall der Fälle achten wir auf saubere Trennung im Aufbau, sodass sich einzelne Teile austauschen lassen, ohne alles neu zu bauen.