Cloud-Architektur, die mitwächst

Skalierbare Cloud-Infrastruktur mit Microservices, Serverless, Docker und Kubernetes sowie CI/CD-Pipelines – auf AWS, Azure oder Google Cloud.

Kurz erklärt

Cloud-Architektur beschreibt, wo eine Anwendung läuft und wie sie aufgebaut ist. Statt auf einem Server im eigenen Haus läuft sie in einem Rechenzentrum eines Anbieters wie Amazon (AWS), Microsoft (Azure) oder Google – ihr mietet Rechenleistung, statt Hardware zu kaufen.

Der praktische Unterschied: Rechenleistung lässt sich kurzfristig anpassen. Wenn an einem Aktionstag zehnmal so viele Menschen den Shop besuchen, wächst die Kapazität automatisch mit und schrumpft danach wieder. Ihr zahlt für das, was genutzt wird.

Dazu kommen Dinge, die im eigenen Serverraum oft fehlen: automatische Sicherungen, Ausfallsicherheit über mehrere Standorte und Updates, die jemand anders einspielt.

Warum das für euch zählt

Für viele mittelständische Unternehmen ist der eigene Serverraum ein unterschätztes Risiko. Er läuft, bis er nicht mehr läuft – und dann stellt sich heraus, dass das letzte funktionierende Backup ein Jahr alt ist oder dass niemand weiß, wie die Wiederherstellung geht.

Der zweite Punkt sind die Kosten. Eigene Hardware muss auf die Spitzenlast ausgelegt sein und steht den Rest des Jahres teilweise ungenutzt herum. Sie wird alle paar Jahre neu gekauft, unabhängig davon, wie stark sie genutzt wurde.

Umgekehrt gilt: Cloud ist nicht automatisch günstiger. Ohne Kontrolle wachsen die laufenden Kosten unbemerkt. Beides gehört zur ehrlichen Rechnung.

Unsere Leistungen

Das leisten wir:

  • Aufbau skalierbarer Infrastruktur auf AWS, Google Cloud oder Microsoft Azure
  • Microservices-Architekturen dort, wo sie sinnvoll sind – und bewusst kein Microservice-Zoo, wo ein sauberer Monolith reicht
  • Serverless-Funktionen für ereignisgesteuerte und stark schwankende Lasten
  • Container-Orchestrierung mit Docker und Kubernetes
  • Automatisierte CI/CD-Pipelines, damit Releases planbar und wiederholbar werden
  • Monitoring, Logging und Alerting als fester Bestandteil des Setups

Auf Wunsch berücksichtigen wir auch Datenschutz- und Hosting-Anforderungen, etwa Rechenzentrumsstandort in der EU oder Betrieb auf eigener Hardware.

Abrechnung nach Aufwand (Stunden- oder Tagessatz).

Beispiele

  • 1Ein Onlinehändler übersteht das Weihnachtsgeschäft ohne Ausfall, weil die Kapazität automatisch mitwächst und danach wieder sinkt.
  • 2Ein Betrieb ersetzt den Server im Nebenraum durch eine Cloud-Umgebung mit automatischer Sicherung – die Frage nach der Datenrettung stellt sich nicht mehr im Ernstfall.
  • 3Ein Unternehmen mit strengen Datenschutzanforderungen bekommt eine Umgebung mit Rechenzentrum in Deutschland und dokumentierter Datenverarbeitung.
  • 4Ein ambulanter Pflegedienst verlagert die Dienstplanung in die Cloud, damit Mitarbeitende Schichten auch von unterwegs einsehen und tauschen können.
  • 5Ein Planungsbüro legt große CAD- und Bestandsdaten in der Cloud ab, damit alle Projektbeteiligten von der Baustelle aus darauf zugreifen können.

Häufige Fragen

Welcher Anbieter ist der richtige – AWS, Azure oder Google?

Technisch decken alle drei die üblichen Anforderungen ab. Die Entscheidung hängt eher an bestehenden Verträgen, vorhandenem Know-how und den Anforderungen an Datenstandort und Compliance. Wer bereits mit Microsoft 365 arbeitet, landet oft bei Azure.

Auf welchen Cloud-Plattformen arbeitet ihr?

Vor allem auf AWS, Google Cloud und Microsoft Azure. Welcher Anbieter passt, hängt meist von bestehenden Verträgen, vorhandenem Know-how und euren Anforderungen an Datenstandort und Compliance ab.

Was bedeutet Cloud für ein mittelständisches Unternehmen konkret?

Eure Anwendungen und Daten liegen nicht mehr auf einem Server im eigenen Haus, sondern in einem professionellen Rechenzentrum. Statt Hardware zu kaufen und zu warten, zahlt ihr für die genutzte Leistung – inklusive Sicherungen und Ausfallsicherheit.

Sind unsere Daten in der Cloud sicher?

In der Regel besser abgesichert als in einem durchschnittlichen Serverraum, weil Zugangskontrolle, Sicherungen und Updates professionell betrieben werden. Entscheidend sind der Standort des Rechenzentrums, die vertragliche Regelung und eure eigene Rechtevergabe.

Wie behalten wir die Cloud-Kosten im Griff?

Durch bedarfsgerechte Größe, automatische Abschaltung ungenutzter Ressourcen, Budget-Warnungen und regelmäßige Überprüfung. Wir richten Kostentransparenz von Anfang an ein, statt sie später zu reparieren.

Können wir auch bei uns im Haus bleiben?

Ja. Für datenschutzsensible Anwendungsfälle setzen wir Lösungen auch auf eurer eigenen Hardware um. Manchmal ist eine Mischform sinnvoll: sensible Daten intern, alles andere in der Cloud.

Was passiert bei einem Ausfall?

Professionelle Cloud-Umgebungen verteilen Anwendungen über mehrere Standorte, sodass ein Ausfall abgefangen wird. Zusätzlich richten wir Überwachung ein, die meldet, bevor Nutzer etwas merken.