Knowledge RAG & Enterprise Search

Retrieval-Augmented-Generation-Systeme auf Basis von Pinecone, Weaviate oder pgvector: semantische Suche über eure Firmendokumente – mit Quellenangabe.

Kurz erklärt

RAG steht für „Retrieval Augmented Generation" – auf Deutsch etwa: Antworten auf Basis der eigenen Unterlagen. Das Prinzip ist einfach: Bevor die KI antwortet, sucht das System die passenden Stellen in euren Dokumenten heraus und legt sie der KI vor. Geantwortet wird dann auf Grundlage eurer Unterlagen, nicht aus allgemeinem Wissen.

Der praktische Nutzen: Mitarbeitende stellen eine Frage in normaler Sprache und bekommen eine Antwort mit Quellenangabe – statt einer Trefferliste, die sie selbst durchsuchen müssen.

Angebunden werden können die üblichen Ablagen: Netzlaufwerke, SharePoint, Cloud-Speicher und die gängigen Dateiformate von PDF über Word bis Excel.

Warum das für euch zählt

In fast jedem Betrieb steckt das Wissen an drei Stellen: in Dokumenten, die niemand mehr findet, in E-Mail-Verläufen und in den Köpfen einzelner Personen. Der dritte Teil ist der riskanteste.

Wenn der Servicetechniker mit 20 Jahren Erfahrung in Rente geht, verschwindet Wissen, das nirgends steht. Und neue Mitarbeitende brauchen lange, weil sie für jede Frage jemanden unterbrechen müssen.

Ein durchsuchbarer Wissensbestand löst beides gleichzeitig: Antworten sind sofort verfügbar, und die Erfahrenen werden seltener bei Routinefragen gestört. Voraussetzung ist allerdings, dass die Unterlagen halbwegs aktuell sind – deshalb gehört Aufräumen zum Projekt dazu.

Unsere Leistungen

Das leisten wir:

  • Aufbau von RAG-Systemen für internes Wissen, angebunden an eure bestehenden Ablagen
  • Vektordatenbanken wie Pinecone, Weaviate oder pgvector, passend zu eurer Infrastruktur
  • Semantische Suche: Antworten auf Fragen in natürlicher Sprache statt reiner Stichworttreffer
  • Quellenangaben zu jeder Antwort, damit Aussagen überprüfbar bleiben
  • Rechtekonzept, sodass Mitarbeitende nur Inhalte sehen, für die sie berechtigt sind
  • Automatische Aktualisierung, damit neue Dokumente ohne manuellen Aufwand einfließen

Der größte Hebel liegt meist nicht im Modell, sondern in der Datenaufbereitung: sauber strukturierte, entdoppelte und aktuelle Dokumente machen den Unterschied zwischen brauchbaren und irreführenden Antworten.

Abrechnung nach Aufwand (Stunden- oder Tagessatz).

Beispiele

  • 1Der Kundendienst gibt eine Fehlermeldung ein und bekommt die passende Stelle aus dem Servicehandbuch mit Quellenangabe – ohne 400 Seiten zu blättern.
  • 2Der Vertrieb findet vergleichbare Angebote aus den letzten Jahren in Sekunden, statt Ordner und Postfächer zu durchsuchen.
  • 3Neue Mitarbeitende fragen nach internen Abläufen und bekommen Antworten aus den freigegebenen Unterlagen, ohne Kollegen zu unterbrechen.
  • 4Ein Architekturbüro durchsucht jahrzehntealte Baupläne und Normen über eine Frage in normaler Sprache, statt Aktenordner zu wälzen.
  • 5Eine Kommune macht ihre Satzungen und Verordnungen durchsuchbar, sodass Mitarbeitende Antworten mit Quellenangabe statt einer langen Trefferliste erhalten.

Häufige Fragen

Wie erkenne ich, ob RAG oder eine klassische Suche für uns die bessere Wahl ist?

RAG lohnt sich, wenn Mitarbeitende Fragen in normaler Sprache stellen wollen und eine Antwort mit Quellenangabe statt einer Trefferliste erwarten. Bei einem kleinen, gut strukturierten Dokumentenbestand reicht oft schon eine klassische Volltextsuche.

Was ist RAG einfach erklärt?

Die KI bekommt vor der Antwort die passenden Stellen aus euren eigenen Dokumenten vorgelegt und antwortet auf dieser Grundlage. Dadurch bezieht sie sich auf euer Wissen statt auf allgemeines Internetwissen.

Erfindet das System Antworten?

Das Risiko sinkt deutlich, wenn Quellen mitgeliefert werden. Wir richten die Systeme so ein, dass sie bei fehlender Grundlage lieber nichts sagen als zu raten, und weisen zu jeder Antwort die Fundstelle aus, damit ihr nachprüfen könnt.

Welche Dokumente und Systeme lassen sich anbinden?

Übliche Formate wie PDF, Word, Excel und Präsentationen sowie Ablagen wie Netzlaufwerke, SharePoint, Confluence oder Cloud-Speicher. Was nicht direkt unterstützt wird, binden wir über Schnittstellen an.

Sehen dann alle Mitarbeitenden alle Dokumente?

Nein. Die vorhandenen Zugriffsrechte werden übernommen, sodass jeder nur Antworten aus den Unterlagen bekommt, für die er berechtigt ist.

Müssen wir unsere Ablage vorher aufräumen?

Ein Mindestmaß hilft sehr. Veraltete Fassungen und Dubletten führen sonst zu widersprüchlichen Antworten. Wir empfehlen, mit einem klar abgegrenzten Bereich zu starten statt mit dem gesamten Bestand.

Wie lange dauert der Aufbau?

Für einen abgegrenzten Bereich – etwa eine Produktdokumentation – oft wenige Wochen. Den größten Anteil beansprucht meist nicht die Technik, sondern die Sichtung der Unterlagen.