KI-Agenten und autonome Workflows

Kundenservice-Agenten, automatisierte Dokumentenverarbeitung und Multi-Agenten-Systeme mit LangGraph oder CrewAI – inklusive Tool-Use und Function Calling.

Kurz erklärt

Ein KI-Agent ist ein System, das nicht nur antwortet, sondern Aufgaben erledigt. Es kann in anderen Programmen nachsehen, Daten prüfen, mehrere Schritte hintereinander ausführen und im vorgegebenen Rahmen selbst entscheiden, was als Nächstes zu tun ist.

Der Unterschied zum klassischen Chatbot: Ein Chatbot folgt einem festen Gesprächsablauf und kann nur beantworten, was jemand vorher eingegeben hat. Ein Agent verfolgt ein Ziel und nutzt dafür Werkzeuge – zum Beispiel eure Warenwirtschaft, das CRM oder ein Postfach.

„Autonom" heißt dabei nicht „unkontrolliert". In der Praxis bekommt ein Agent einen eng gefassten Handlungsspielraum, kritische Schritte gehen zur Freigabe an Menschen, und alles wird protokolliert.

Warum das für euch zählt

Viele Verwaltungsvorgänge im Mittelstand bestehen aus einer Kette kleiner Schritte, die jeder für sich trivial sind: Anfrage lesen, Kundendaten heraussuchen, Verfügbarkeit prüfen, Antwort formulieren, Vorgang eintragen. Zusammen ergibt das mehrere Minuten – hundertmal in der Woche.

Klassische Automatisierung stößt hier an Grenzen, weil die Eingangsdaten unstrukturiert sind: E-Mails in Fließtext, PDFs in verschiedenen Formaten, Anfragen in unterschiedlicher Formulierung. Genau diese Lücke schließen Agenten.

Die Entlastung wirkt doppelt: weniger Routinearbeit und schnellere Reaktionszeiten gegenüber Kunden.

Unsere Leistungen

Das leisten wir:

  • Kundenservice-Agenten, die wiederkehrende Anfragen auf Basis eurer eigenen Inhalte beantworten
  • Automatisierte Dokumentenverarbeitung: Eingangsrechnungen, Bestellungen, Verträge und Formulare auslesen, prüfen und weiterleiten
  • Multi-Agenten-Systeme, etwa mit LangGraph oder CrewAI, in denen mehrere spezialisierte Agenten zusammenarbeiten
  • Tool-Use und Function Calling: Anbindung an eure Systeme, damit der Agent Daten nicht nur liest, sondern auch schreibt
  • Klare Eskalationsregeln, Freigabeschritte und Protokollierung – damit nachvollziehbar bleibt, was der Agent getan hat

Wir bauen bewusst mit Leitplanken: definierter Handlungsrahmen, menschliche Freigabe bei kritischen Schritten und Monitoring der Ergebnisqualität.

Abrechnung nach Aufwand (Stunden- oder Tagessatz).

Beispiele

  • 1Eingehende Lieferantenrechnungen werden automatisch ausgelesen, mit der Bestellung abgeglichen und nur bei Abweichung zur Prüfung vorgelegt.
  • 2Ein Assistent beantwortet Standardanfragen zu Lieferzeiten und Rechnungen direkt aus den angebundenen Systemen und übergibt Reklamationen ans Team.
  • 3Bei Angebotsanfragen stellt ein Agent Kundendaten, Preise und Textbausteine zusammen – die Freigabe bleibt beim Vertrieb.
  • 4Ein Bürgeramt lässt Standardanfragen zu Öffnungszeiten und benötigten Unterlagen automatisch von einem Agenten beantworten, komplexere Fälle gehen an die Sachbearbeitung.
  • 5Ein Pflegedienst lässt Dienstplan-Rückfragen von Mitarbeitenden automatisch beantworten, inklusive Abgleich mit dem aktuellen Plan.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob sich ein KI-Agent für einen unserer Abläufe lohnt?

Ein guter Kandidat ist ein Ablauf, der häufig vorkommt, mehrere Schritte in unterschiedlichen Systemen umfasst und heute vor allem aus Daten-Weiterreichen zwischen Menschen besteht. Bei seltenen Ausnahmefällen oder wenn jeder Schritt eine echte fachliche Entscheidung braucht, lohnt sich ein Agent eher nicht.

Was ist der Unterschied zwischen einem Chatbot und einem KI-Agenten?

Ein Chatbot beantwortet Fragen entlang vorgegebener Pfade. Ein Agent kann zusätzlich in Systemen nachsehen, Daten eintragen, mehrere Schritte planen und im festgelegten Rahmen selbst entscheiden, welcher Schritt sinnvoll ist.

Wie verhindern wir, dass ein Agent Unsinn anrichtet?

Durch einen eng gefassten Handlungsrahmen, Freigabeschritte bei allem, was Geld oder Kundenkontakt betrifft, Prüfung der Ergebnisse und vollständige Protokollierung. Kritische Schritte laufen bewusst nicht vollautomatisch.

Kann ein Agent auf unsere internen Systeme zugreifen?

Ja, über definierte Schnittstellen und mit eigenen, eingeschränkten Rechten. Ein Agent bekommt nur Zugriff auf das, was er für seine Aufgabe braucht – nicht mehr.

Ersetzt das Mitarbeitende?

In der Praxis verschiebt es Tätigkeiten. Die Routineschritte entfallen, die Fälle mit Entscheidungsbedarf bleiben. Wir setzen dort an, wo Menschen ohnehin nur Daten von A nach B tragen.

Was kostet ein KI-Agent?

Neben dem Aufwand für Einrichtung und Anbindung fallen laufende Nutzungskosten beim KI-Anbieter an, die von der Anzahl der Vorgänge abhängen. Wir schätzen beides vorab und stellen es dem heutigen manuellen Aufwand gegenüber.

Wie merken wir, ob der Agent gute Arbeit leistet?

Über festgelegte Qualitätskriterien und Stichproben. Zusätzlich messen wir, wie viele Vorgänge vollständig durchlaufen und wie viele zur manuellen Prüfung gehen – diese Quote zeigt die Wirtschaftlichkeit.